Alexander Supertramp

Ein Begriff geistert in den letzten Wochen auffällig vermehrt durch meine Timeline und durch meinen Reader. Und nun gerade eben drüben im Hafen ein Verweis auf einen Film über Freiheit.

Gegenwind

Hat das etwas damit zu tun: Warum fühlt sich 22:18 Uhr an einem Feiertag anders an als an einem Wochentag nach der Arbeit? Ich erinnere Zeiten, in denen ich morgens durch den Wald fuhr auf dem Rad und nicht in der U-Bahn in die Randbezirke der Stadt. Oder Dienstags um zehn den Gedanken dachte »dieses Papier lese ich hier unten am Fluss« und zur Theke ging einen schlechten Milchkaffee zu bestellen.

Es gibt noch immer die Zeiten, in denen ich Fotoalben Fremder besuche und sehne. Es gibt noch immer die Tage mit bestimmten Künstlern auf heavy rotation. Es hat einen Grund, warum ich in den Liedern nicht vorkomme, warum mich diese Fotos nicht zeigen. Zeit, das zu ändern? Zeit, entspannter zu werden? Auf den Kompass der Andern zu schauen und loslaufen, die rote Spitze als Warnung verstehend?

Wie einfach alles scheint zwischen den Zeiten, in denen man glaubt, nicht entfliehen zu können.

Der Teil deines Jobs, den Du gut machst
ist der Teil, über den Du dich kaputtlachst.

– Tom Liwa

1 Gedanke zu „Alexander Supertramp

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