Schmerz ist Schwäche, die den Körper verlässt

Vor etwa zweieinhalb Wochen bin ich mit dem Rennrad gestürzt. Am Ende einer Unterführung im Norden von München, in einer Linkskurve. Fragte mich einer, ich würde antworten, dass ich nicht zu schnell gewesen bin. Doch offenbar schon, für die Verhältnisse an jenem Mittwoch morgen: den strömenden Regen. Wie in alten Action-Filmen verlangsamte sich die Wahrnehmung (oder ich stürzte wirklich sehr langsam) und ich zog den linken Arm nach oben, um den Sturz abzufangen.

Waiting Woman

Der Chirurg, mit dem ich zwei Stunden später über diesen Unfall sprach, schickte mich zum Röntgen und weil er sich unsicher war, schickte er mich weiter zum CT. Dreifach gebrochen, alles in allem glimpflich, jedoch ein Knochenstück, an dem die Sehen am Oberarm hängen, bereits nach oben verschoben. Eine Woche später ist klar, dass möglichst schnell operiert werden muss.

Humerusfraktur

Wann ich das nächste Mal aufs Rad steigen kann, ist ungewiss. Ich habe nun Zeit genug, um mich über den Ersatz für jene Reifen zu informieren, in die ich das Vertrauen an jenem Mittwoch Morgen verloren habe. Ich bin zum ersten Mal seit zwei Jahren froh, diesen alten Rollentrainer zu haben. Wenn mein Kreislauf wieder belastbarer ist, werde ich wenigstens zu Hause wieder Radfahren können. Ohne Kurven, ohne Laub und ohne Reifen, denen ich nicht vertraue.

Über den Unfall und über mehr haben wir in unserer aktuellen Podcast-Folge gesprochen. Die Geschichte dauert etwa eine Stunde und beginnt bei Kapitelmarke 8.

Blumensommer und Taubenwinter

Für Espresso auf dem Balkon war es auch in Südtirol schon zu kalt; um von einstürzenden Altbauten getroffen zu werden, waren wir zu weit nördlich, das Wetter durchgängig sonnig und diese sieben Tage ein Trainingslager für meine Hüften und Beine. Zwei-, dreimal ertappte ich mich beim Gedanken, ob man diese immerfeuchten Holzlatten, aus deren Zwischenräumen dich der Abgrund der Klamm angähnt, statt am letzten Tag vor der Renovierung nicht besser am ersten Tag nach ebenjener betreten sollte.

Wie ich klein war, hat’s mir einegstopft die Knödln,
hat’s glauert mit dem Pracker in der Hand;
hat’s mir auch umdraht schon den Magen,
es war ihr wurscht, sie hat mi gschlagen,
so lang, dass i schon angfangt hab zum Beten:
Lieb Jesukind, laß d’Oma doch verrecken.

Ich hatte zahlreiche Bücher dabei, die ich ebenso zahlreich ungelesen zurückgetragen habe nach dieser Woche. Gelesen habe ich trotzdem zwei Bücher, aber viel wichtiger war die Nacht an Allerheiligen im Auto vom Schwimmbad in Brixen nach Hause an den See, an dem wir lebten. Während von der Rückbank ein schweres Atmen und leise Seufzer nach vorn drangen und das wunderschöne Mädchen träumend in die Nacht schaute, spielte ein österreichischer Pop-Sender ein Lied Ludwig Hirschs.

Einmal hab ich’s gfragt: „Wo ist der Opa?“
„Im Himmel auf an Wolkerl spielt er Geign.“
Für Führer, Volk und Vaterland
erschossen, aufghängt und verbrannt,
auch das hat sie dem Adolf stets verziehn.
Er hat ihr ja das Mutterkreuz verliehn.

Ich drehte das Radio lauter, das wunderschöne Mädchen musste mir hin und wieder Übersetzen und drehte sich nach viereinhalb Minuten lachend um, dieses Lied kenne sie von früher, ihre Eltern hatten diese CD. Ich kenne noch immer recht wenig von ihm, aber zwei Lieder höre ich seitdem jeden Tag.

Oma, pfüadigott, mach’s drüben besser,
mach keine Knödeln für die Engerln, sei so gut!
Tu nicht die Heiligen sekkiern, tu nicht den Opa denunziern;
und gehst zum Herrgott auf Besuch – ein guter Tip:
Omama, nimm’s Mutterkreuz net mit!

Ich hatte keines der Bücher Thomas Bernhards dabei, doch nach vielen Jahren Abstinenz und unzähligen Manmüsstemals wird es glaube ich wirklich Zeit.

Es wird ja nicht besser.

– Ludwig Hirsch: Die Omama

15 kids in the backyard drinking wine

Ich habe den letzten Monaten etwas Wichtiges verloren: Das Nachdenken. Stattdessen habe ich das ein oder andere Projekt gestartet, mich aber nie hingesetzt, meinen Gedanken nachzuhängen. Ich bin Herumgelaufen, ich bin Herumgerannt, beinahe in „Keine Zeit“ ertrunken und habe lange kein Lied zu Ende gehört.

No Man's Station

Man hat mir irgendwann gesagt, ich würde vielleicht zu viel denken. Ich habe es ein halbes Jahr lang probiert, ich habe schöne Dinge erlebt und vielleicht ging es mir nie so gut wie gerade. Doch ich möchte nicht der sein auf der Flucht, ich möchte nicht in Belanglosigkeiten flüchten, weil ich keine Zeit habe, die Unterschiede zu erkennen.

Ich bin nicht mehr der, in den sie sich verliebte.
Vielleicht habe ich mich zum Guten verändert.
Ich bin nicht mehr der, mit dem ich gern mein Bett teilte.
Mit Sicherheit habe ich das, mir fällt einiges ein.
Ich habe viel gelernt und doch werde ich wahrscheinlich die nächsten Jahrzehnte noch versuchen, mich zu verstehen und wer ich bin.

Me Myself and I

Ich möchte wieder mehr schreiben,
ich möchte wieder ein Lied bis zum Ende ertragen.
Und wenn ich wieder mehr nachdenke,
kann ich auch wieder anfangen zu trinken.

You tell me stories of the sea
and the ones you left behind
and the ones we left behind

Sag, wenn’s eng wird, kann ich bei Dir pennen?

Ich mag Regentage, an denen sich Wassertropfen auf den Pflanzen brechen oder – wenn wir Nordwind haben – der Regen gegen die großen Fensterfronten trommelt. Früher, in meiner alten WG, hatte ich ein Dachfenster, einfach verglast, das bei heftigem Regen großen Lärm verursachte. Das Fenster war genau über meiner Matratze und war seitlich angeschlagen: War es offen, ergab sich ein großer Spalt, durch den ich an dem Fensterrahmen (wenn man ihn so nennen mochte, es war ein altes Metallfenster) vorbei in den Himmel blicken und die Sterne beobachten konnte. Über die Jahre bin ich nicht selten aufgewacht, weil es mir nachts ins Gesicht regnete. Heute ist einer jener Tage.

Der Olympiaturm und sein Stadion

Der Regen hat vor ein paar Minuten aufgehört und gibt den Blick auf den verhangenen Himmel frei. In meinem Arbeitszimmer kämpft die alte Bankierslampe Seite an Seite mit dem spärlichen Licht, das von draußen hereinfällt: Heute Mittag rief die Kinderkrippe an, jetzt liegt das wunderschöne Kind im Bett, mit roten Wangen, in den Schlaf getrommelt von einer Garnison Regenwolken, und träumt. Ab und an zucken dabei seine Lider.

Socken

Und ich? Am Schreibtisch, auf der Couch in zu kurzer Jogginghose, eingelaufen während der ersten Wäsche, und in bunten Socken, die gestern eine Apple-Store-Mitarbeiterin in ihrem unifarbenen blauen T-Shirt sichtlich verwirrten.
Uniform sieht scheiße aus.
All Colors Are Beautiful.

Man weiß ja immer erst, was man hatte…

Als ich T. kennenlernte, war ich beinahe 15 Jahre jünger als jetzt und lebte in Marburg. Dass ich T. überhaupt kennenlernte und sie eine meiner wichtigsten Bezugspersonen werden sollte, habe ich G. zu verdanken, den ich selten spreche und sehr oft vermisse. Vor wenigen Wochen habe ich geträumt, wir seien zusammen gezogen.
Ich vermisse sie beide.

T. verließ Marburg irgendwann vor mir und zog ein Stück in den Norden, in dem Sie immer noch lebt. Wenn sie von ihrer Arbeit erzählt, denke ich an ein kleines Blockhaus im Wald, an das wilde Gehölz eines Nationalparks und an Wildkatzen. Ich glaube, ich liege ganz nah an der Wahrheit. T. hat mir gestern Fotos gezeigt von ihrer kleinen Wohnung auf dem Land, für die sie soviel zahlt wie ein Münchner für eine Garage in hervorragender Lage. Aus jedem Möbelstück, aus jedem Detail ihrer Wohnung spricht jene, die ich aus Marburg noch kenne.

Unten am See

Ich fahre endlich wieder Zug,
trinke endlich wieder Bahn-Kaffee.
Ich habe das Gefühl, seit Jahren zu wenig nachzudenken
und weiß nicht, was am Erwachsensein so toll sein soll.
Ich müsste mal wieder raus – sicher in den Norden.
Zeit zu haben wäre toll.

Großstadtrevier

Man kann von hier oben die Polizeiautos hören. Im letzten Jahr, in der alten Wohnung, haben wir jede Nacht die Krankenwagen gehört. In den achten Stock, in dieses Zimmer zur Nordseite, dringen die Sirenen der Polizeiwagen, Richtung Stadt rasend, durch die alten Fenster herein. Diese Sirenen klingen schlimmer als jene der Krankentransporte.

Längental

Hier fühlt es sich großstädtischer an, genau wie im Einkaufszentrum zehn Minuten entfernt. Wenn ich das erzähle, lachen sie und führen aus: provinziell ist es, das Gegenteil einer Großstadt! Vielleicht reden wir aneinander vorbei, vielleicht verstehen sie nicht. Es ist mein Fernsehen, wenn ich hineinlaufe, es ist wie ein Stück im Theater, das ich nur so lange betreten kann, wie ich Distanz dazu wahre – ich darf mich nie daran gewöhnen.

Längental

Ich liebe den Blick in den Süden – bei gutem Wetter bis hinab in die Alpen! – wie ich den Blick in den Norden liebe auf die Gebäudereihe, hinter der die Großstadtautobahn die Sirenen in ihr Inneres leitet. Ich liebe die Stille dazwischen und die offenen Türen. Es fühlt sich alles richtig an. Und doch weiß ich nicht, wie lange wir bleiben. Es ist nicht für immer. Es ist für den Moment.

Lied vom Stempeln

Wenn ich morgens aus dem Hauptgebäude durch den kurzen unterirdischen Gang in den Nebentrakt gehe, dort im Treppenhaus in den ersten Stock hinaufsteige und meinen Chip vor das elektronische Türschloss halte, um die Bürotür zu öffnen, höre ich aus der Küche schräg gegenüber oft den Eierkocher und das regelmäßige typische Klacken, das entsteht, wenn man Käsescheiben schneidet und das Messer auf das Schneidbrettchen knallt. Der Kollege und ich nicken nur kurz, wenn ich hinübergehe, um den zweiten Kaffee des Tages in der Bialetti-Maschine zu machen. Zwischendurch kocht das Teewasser einer dritten Kollegin, manchmal wische ich die Brotkrümel von der Anrichte, wenn ich den Espressokocher säubere.

Mauerweg

Mittags bin ich einer von vielen, die das Gebäude nicht verlassen, um die die Kantine des Max-Planck-Instituts hinüberzugehen. Viel zu selten nehme ich mir Essen von zu Hause mit ins Büro, in der Regel gehe ich gegen 11 Uhr hinüber in die Mathematik-Fakultät, um mein Mittagessen zu kaufen, das ich dann allein esse und doch zusammen mit den anderen Kollegen, jeder für sich in seinem Büro.

Nicht selten wird es gegen 18 Uhr noch einmal unruhig. Schneideräusche aus der Küche, ein vorgezogenes Abendessen vielleicht, ein letztes Obst vor dem Heimweg; jetzt hat es niemand mehr eilig. Was man im Büro isst, muss man zu Hause nicht essen.

Feld

Der perfide Grund für dieses Verhalten: Wir stempeln. Wir werden für Anwesenheit bezahlt; der großindustrielle Geist des neunzehnten Jahrhunderts weht durch die Flure. Es zählt nicht das Ergebnis, hier zählt der Luftverbrauch im Büro. Hätte ich keine Familie, ich würde auch in den Fluchten hinter der Stechuhr leben. Frühstück und Abendessen, wie die alleinstehenden Kollegen. Dafür wird man schließlich bezahlt. Hier zählt nicht das Erreichte, hier zählt nicht, ob man schneller gearbeitet hat oder mehr Dinge gemacht. Ich habe eine Familie. Ich mache Minusstunden.

Hier zählt nur die Differenz aus zwei Spalten in einer großen Tabelle – hier zählt jede einzelne Zeile.
Es macht mich wahnsinnig. Es verdirbt mir all das, was mir gefällt.

Radflucht

Manchmal arbeite ich Abends noch ein paar Stunden zu Haus. Dann trage ich Arbeitszeiten in die Tabelle ein, die niemand nachvollziehen, niemand kontrollieren kann. Das Stempeln ist lächerlich sinnlos, ein greller schmerzhafter Schwachsinn.
Es macht mich wahnsinnig. Trotz allem.
Vielleicht ist das gewollt.
Ich will das nicht. 

This will not last forever

2016.

Neuer Job.
Und wir haben gestern unsere Wohnung gekündigt.

A cup of Legocoffee

Die Dinge, die mir Halt geben, sind keine Orte. Es gibt zweiundzwanzig Bereiche in meinem Leben, in denen ich mich fühle, als wäre ich fünfzehn. Und es gibt einen Bereich, in dem ich langsam erwachsen werde.

Das alles ist gut, nichts davon will ich ändern.

Es ist nur manchmal ärgerlich
dass ich so müde bin.

Tocotronic: Ich bin ganz sicher schonmal hier gewesen 

Ihr kommt ja doch wieder zurück

Als ich gerade in der Küche stand und mir ein Schokoladenbrot machte – und ich finde, ich esse viel zu selten Schokoladenbrot um Mitternacht – dachte ich an einen offenen Entwurf, den ich dieses Jahr noch veröffentlichen wollte zusammen mit den besten Wünschen für den Jahreswechsel. Beim Schmieren des zweiten Brots habe ich dann überlegt, ob ich etwas über Vorsätze schreiben sollte oder einen Ausblick geben, wie es hier weitergehen könnte. Ich schreibe normalerweise  selten über Technik, aber gerade hätte ich was auf dem Herzen… Dann habe ich mir gedacht, dass ich sowieso recht selten gebloggt habe im im letzten Jahr; sollte ich dazu was sagen?

8bit ftw

Auf Facebook hat ein Freund eines Freundes angekündigt, nichts mehr zu schreiben, weil seine Frau meinte, er sei Facebook-süchtig. Er finde das auch und ziehe nun selber den Stecker. Ich kenne noch andere, die eine On-Off-Beziehung mit dem Sozialen Medien führen und auch ich selbst habe mich irgendwann von allen Netzwerken verabschiedet, um ein paar Monate später reumütig zu Kreuze zu kriechen und mich dort wieder zu registrieren. Denn wenn Du einmal das Licht gesehen, wenn Du einmal verstanden hast, was Soziale Netzwerke ermöglichen, kommst Du immer zurück.

Ich bin vielleicht altersmilde, auf jeden Fall deutlich entspannter seit damals. Ich selber funktioniere in Wellen, ich kenne die plötzliche auftretenden Bedürfnisse sehr gut, weiß aber auch, wie schnell sie sich wieder legen. Nur manchmal noch gewinne ich bei eBay schneller Auktionen als mein Bedürfnis zum Verschwinden benötigt. Nach all den Jahren kenne ich die Tendenz, die gut für mich ist, gerade auch, was Computer betrifft, das Netz und andere Menschen darin. Wenn ich überlege, was für Freunde mir fehlten, hätte es damals AOL nicht gegeben, hätte #tocotronic im IRCnet nie existiert, hätte mich die Sache mit den Blogs nicht erwischt; einige der wichtigsten Personen in meinem Leben wären nicht hier. Stattdessen säße ich wohl in einem Eigenheim im Neubaugebiet in der Nachbarschaft meiner Eltern. Irgendwie sowas.

Lukas und Jim

Das Ding da draußen, dieses Internet, das ist die Zukunft!
Kommt gut nach 2016.

Leawiche Stuwwe

Ich habe mich heute morgen an eine Zeit in meinem Leben erinnert, in der ich morgens zu meinem Nachbarn ging, ihn oft aus dem Bett klingelte und er mir für die Minuten, die er im Bad brauchte, einen Kaffee servierte. Ich saß dann an den alten Doppelfenstern, die im Winter außen gefroren waren, und schaute den Eisblumen zu. Später gingen wir zu seinem Auto, das er üblicherweise an den alten Universitätsgebäuden abstellte, die noch heute die Physik beherbergen. Auf dem Weg zum Fachbereich Informatik kamen wir an einer Bäckerei vorbei, an der wir öfters anhielten wegen einem Brötchen und wegen Kaffee. Ich weiß noch, wie kalt der Nordwind war, bis wir in der Backstube standen. Heute morgen, im Kalten, um kurz vor 9 drüben allein in der Bäckerei hatte ich wieder dieses Gefühl, als die Kaffeemaschine vertraute Geräusche in den Raum schickte.

Isarauen

Das waren Zeiten! Ein bisschen heimelig ist es gerade, die Wohnung liegt still, nur nebenan blubbern die Kartoffeln auf dem Herd. Es läuft keine Musik und jeder, der laut sein könnte, schläft; die Nachbarwohnungen stehen leer, vielleicht, weil man bereits im Skiurlaub ist, vielleicht, weil man sowieso nur sporadisch hier übernachtet. Das köchelnde Wasser weckt die Romantik: Ich erinnere die Küche im alten Steinhaus am See, den alten Ofen, den man mit Holz anheizen muss und der die Küche in eine angenehme Wärme taucht, während vor der knarzenden Holztür der Flur in eisiger Kälte liegt in diesem ungeheizten Haus. Ein paar Minuten glaube ich ,,so möchte ich wohnen’’. Aber eben nur ein paar Minuten.

Graffiti

In diese Stille bricht die Musik vor mein inneres Ohr. Eine hessische Band, die es schon lang nicht mehr gibt, in hessischer Mundart. Ich würde – fände ich ihn – einen Link veröffentlichen, aber das Internet ist leer, wenn ich danach suche. Bis heute habe ich nicht herausbekommen, was ,,Leawiche Stuwwe’’ eigentlich sind; ich aber auch keinen der Alten gefragt. Es singt von der Atmosphäre in den alten Bauernhäusern, die aus den Wänden kriecht, wenn man still darin sitzt. Ruhig; allein; glücklich.
Und nebenan blubbern Kartoffeln. Es riecht ein bisschen wie früher.