Zehn Zeilen über die Liebe

So langsam verstehe ich Antjes Frage. Ich glaube tatsächlich und sehe es oft, dass wer fröhliche Musik hört möglicherweise glücklicher ist. Ich bin nicht unglücklich, einen Grund dazu habe ich nicht. Aber es ist diese Grundmelancholie, die ich gern damit entschuldige, früh auf Tocotronic und Thomas Bernhard gestoßen zu sein. Wer (wie wir) Salzburg in der Weihnachtszeit kennt, hört solche Musik, liest solch Literatur.

Nur das pathetische Heulen,
davon habe ich langsam genug.

Am Tisch nebenan: Bildungsbürger
die versuchen, die Welt zu erklären.

Und du
und du
ihr
geht gleich durch den Eingang
steht gleich im Foyer
schaut gleich in eine Richtung
und braucht seltsam vertraut
eure Zeit.

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