Wirres

  • Ich kann mich noch gut an das Geschrei erinnern, als man mit dem digitalen Telefonbuch D-Info damals den Namen zu einer bestimmten Nummer herausfinden konnte. Es gab sogar, wenn ich mich recht entsinne, ein gerichtliches Verbot dieser “Invers-Suche”.
    Heute liegt meiner T-Mobile Rechnung ein Werbeprospekt bei:

    Die 11 8 33 gibt Ihnen auch Adressen von Freunden, oder findet heraus, wer hinter einer unbekannten Rufnummer auf Ihrem Display steckt (Inverssuche).
    [Fußnote: Nennung des Teilnehmers, wenn dieser der Veröffentlichung seiner Daten zugestimmt hat.]

    Fragt sich, wie diese Zustimmung aussehen soll. Eine gesonderte Frage nach der Veröffentlichung von Daten bei einer Invers-Suche habe ich nie gestellt bekommen. Ich bin froh, in keinem Telefonbuch zu stehen.

  • SpOn: Merkel hat ihre Wähler enttäuscht.
    Das die Kanzlerin in der Wählergunst gesunken ist, liegt nicht nur am propagierten Identitätsverlust ihrer Partei, sondern auch an ihrem Gesicht. Längst werden Politiker nicht mehr ausschließlich nach ihrer Leistung gewählt, das Aussehen und die Souveränität bei Auftritten spielen eine nicht zu unterschätzende Rolle. Dies ist bestimmt auch dafür verantwortlich, dass Platzeck als SPD-Vorsitzender gescheitert ist und Kurt Beck kaum Sympathisanten als Kanzlerkandidat genießt.
    Roland Koch stellt als Ministerpräsident von Hessen lediglich jene die Regel bestätigende Ausnahme dar.
  • Die Süddeutsche Zeitung schreibt heute in ihrer Printausgabe: »Schlaue Grantler – Schlechte Laune ist ein Zeichen Intelligenz«.
    Meine Freude wich bereits im ersten Absatz.

    Freundlichkeit und Offenheit […] seien nur bei Jüngeren ein Zeichen für einen hohen IQ. Im Allter seien es eher die Bärbeißigen […], die sich als intelligent erweisen.

  • Das Studentenwerk der Universtität Marburg bietet den Speiseplan der Mensa als RSS-Feed an: Übersicht der RSS-Feeds

1 Gedanke zu „Wirres

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.