Where I found you

Man kann mehrere einhundert Euro ausgeben an einem Wochenende für Bücher. Das ist – sagen die einen – eine der Launen, die wir von Dir kennen, das ist – sage ich – vielleicht der letzte Versuch. Ich habe letztens den Satz gelesen von dem, der sagte, er lässt sich nicht nieder für ein langweiliges Leben; und ich bin mir nicht sicher, warum ich diese Worte mit mir herumtrage seit Tagen, rekapituliere im Kopf. 

Wo ist unten, wo oben?

Das ist kein Ying und kein Yang, das ist nicht Feng Shui. Das ist nicht der Kampf zwischen Bibliomanie und dem Bedürfnis, kaum zu besitzen. Die Verzweiflung, die sich Bahn bricht, wenn ich jemanden langsam tippen sehe oder die Maus benutzen, entspringt nicht dem Effizienzwahn, unter dem wer kollabiert. Im Wesentlichen alles okay, wie es ist, habe ich heute herausgefunden (in einer klinischen Studie). Es ist alles okay, mir bleiben noch beinahe sechzig Jahre, nicht zu verzweifeln, vielleicht sogar ein paar Jahre mehr.

Wie wir leben wollen

Es gilt das gesprochene Wort; ein Masterplan der zwischen uns zirkuliert und den Namen trägt eines Sees in der Nähe mit einer Jahreszahl hintenan. Eine – wie man heute sagt – Zielvereinbarung zwischen Gleichgesinnten angesichts einer Reihe Projekte, die wir beide nicht kennen. Ein Masterplan, der zwischen uns ruht. Im Moment, sagst Du, ist doch alles okay. Ein Echo der Worte eines Freundes im Kopf und die Unsicherheit hinter der Frage »machen wir uns was vor?« Nimm Dir eine Stunde mit wem, den ich kenne: eine klinische Studie. Wir sehen uns am See, dort kannst Du mich finden, wenn Du mich suchst.

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