Wenn Laufen nicht mehr funktioniert

Es geht wieder in den Süden, heute bis zur nächsten großen Stadt, morgen weiter auf die schönere Seite der Republik. Am Fenster zieht die wohlbekannte Landschaft vorbei; schön sie in dieser Richtung zu passieren.
Ich fahre mit ein paar Nonnen nach Süden.

Links bastelt ein Vater zusammen mit seinem Sohn einen Stapel Karten für die Post, der Junge klebt Fotos auf farbigen Karton, der Alte dichtet und schreibt.
Vor mir küssen sich zwei Japanerinnen, als eine Nonne kurz schaut.

Eine Schrebergartensiedlung und Nationalflaggen, doch keiner der mäht.
Wir folgen den Kondensstreifen am Himmel in eine ganz andere Richtung, wir wenigen — dieser Zug ist fast leer.
Außer Vater und Sohn, den Nonnen und den Japanern, die küssen.

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