The Porter

Zwischen Doreens Wohnung und dem Friedhof saßen unzählige Dobermänner mit gefletschten Zähnen. Wütend knurrten sie mir hinterher, wenn ich es schaffte, an ihnen vorbei zu huschen. Sie liefen mir nicht nach, gleich so als wären sie festgewachsen, mit dem Beton eins. Am Tor zum Begräbnisfeld rang ein Polizist mit einem anderen Hund, überlies mir jedoch seine Taschenlampe, mit der ich – einem Schlagstock gleich gehalten – über den Friedhof sprintete. Aus den Augenwinkeln erkannte ich Gestalten, die meinen Weg beobachteten. Diesen kannte ich aus den vergangen Träumen.

Später ich in der Mensa mit Rike, Andi und Dennis. Irgendwann erzählte Dennis von Timo:
“Er war jetzt ein Jahr lang Single, und dann hat er in der Vorlesung wen kennengelernt. Und dann ist es passiert, dann…. ach, seht selbst” und hielt ein Foto eines Mädchens mit dem typischen Model-Gesicht in die Runde.
Kurz darauf setzte sich eine mir Unbekannte an den Tisch, die Dennis allerdings freudig begrüßte.
“Well, ich brauche keinen Terminplaner, wie man sagt, because ich heirate morgen.”

“An diesem Tisch vergeht mir das Leben zu schnell.” Ich ging.

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