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Das war’s, lieber Freund Alkohol, mit uns beiden.
Ich spiele schon länger mit dem Gedanken an Trennung, einige Freunde habe ich schon belästigt mit Sätzen wie »Eine gute Party ist auch ohne Alkohol gut«. Dass sich die Entscheidung heute, zu zweit an der Theke der Bar um die Ecke, aufdrängte, hat mit so vielem zu tun.
Übertrieben habe ich im letzten halben Jahr nie, trank vielleicht ein paar Gläser Wein. Aber: Es reicht, sagt mein Magen zu mir, und unter uns: Du schmecktest mir kaum. Und: Du bringst es ja doch nicht.

sXe

Das war’s, lieber Freund Alkohol, mit uns beiden.
Ich kaufe mir heute ein Skateboard.

8 Gedanken zu „sXe

  1. Ich habe auch mal eine recht lange Zeit vollkommen abstinent gelebt. Einfach aus meheren Gründen – ich hatte kein Verlangen danach, ich wollte unabhängig sein und einfach nach Hause fahren, wann ich wollte, ich wollte aucvh anders sein, ich wollte nicht in dieses stupide Kampfsaufen der postabiturialen Feiern intergriert werden.
    Das ganze lief sehr gut – bis ich irgendwann doch mal einen Wein probierte, der wirklich exzellent war. Seitdem bin ich ein Freund guter Rotweine. Also nur Weine, die MIR schmecken. Andere Weine trinke ich nicht.
    Ich mag auch gerne Bier, mittlerweile. Weizen zB finde ich ganz kalt große Klasse!

    Naja. Abstinenz ist kein Makel, sondern manchmal auch eine Chance, sich neu z uentdecken und irgendwann auch wieder den Spaß an gutem Wein wiederzufinden. Sprach der Poet und betrank sich mit seinen Freunden. Oder so ;)

  2. Tatsächlich sehe ich das jetzt auch nicht als notwendige Entzugskur, im Gegenteil. Aber gestern war halt komisch. Nach einem Schluck Wein war mir postwendend schlecht, wie auch eine Stunde später nach dem ersten Schluck Bier.

    Eine Party/Ein Treffen wird auch mit Alkohol nicht besser, und wenn ich mir was “schöntrinken” muss, liegt das Problem sowieso woanders. Nein, Alkohol hat wirklich keinen Sinn (und ja, es gibt sehr leckere Weine).

  3. Dass Alkohol keinen Sinn hat, möchte ich nicht stehen lassen. Er macht, anders als Nikotin, einen Rausch. Er kann Katalysator für vieles sein, und so ist er nicht sinnlos.

    Das war’s aber dann – überraschenderweise – schon mit meinen Einsprüchen. Denn auch, wenn ich selber das nicht könnte und auch nicht wollen würde, bewundere ich jeden, der es schafft, das durchzuziehen.

    Ich habe meine besten und meine schlechtesten Abende mit Alkohol erlebt. Wie bei jeder Droge kommt es darauf an, was man damit und daraus macht.

    Aber eins ist nach wie vor unumstritten, und vielleicht der kleinste gemeinsame Nenner zwischen uns in dieser Hinsicht: Ganz ohne ist definitiv die bessere Entscheidung.

    Ich hoffe, dass der jährliche gemeinsame Thekenabend trotzdem nicht ausfallen muss… ich trink auch Alkfreies. ;)

  4. jo, super.
    ich hab mir das vorletzte woche auch gesagt, erstmal bis nach der letzten prüfung im oktober.
    wenn du mal ne apfelsaftschorle trinken gehen willst, sag bescheid :-)

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