SonyEricsson K700i

Ich habe mich immer geärgert, denn das schönste Mobiltelefon von SonyEricsson ist meiner Meinung nach immer noch das T610. Dass ich mich für das K700i entschied, hatte mehrere Gründe. Zum Einen sieht auch dieses gut aus, zum Anderen wurde seine Fähigkeit zur Synchronisation über den grünen Klee gelobt.
Ich war zufrieden mit dem Handy, bis es mir zum ersten Mal herunterfiel. Ab diesem Zeitpunkt sponn der Navigations-Stick, stets fiel mindestens eine Richtung aus. Zu meinem Ärger über das mangelhafte E-Plus Netz kam im direkten Vergleich mit dem “neuen” Handy noch die Erkenntnis, dass der Empfang vom K700i ebenfalls mangelhaft zu nennen ist. Die 40 MB internen und nicht erweiterbaren Speicher disqualifizieren es als mobilen MP3-Player (in diese Bresche springen ja dessen Nachfolger), die Kamera benutzte ich zum Archivieren von Öffnungszeiten und Büchern, die ich mir merken wollte.

Da ich noch neun Monate im alten Vertrag gebunden bin, reaktivierte ich also ein altes Nokia 6310i. Mit diesem Telefon habe ich in meiner Wohnung überall Empfang (das K700i fand nur an zwei Stellen Netz) und die Sprachqualität ist subjektiv angenehmer. Der größte Haken ist, dass ich meine Kontakte nicht direkt mit dem Nokia abgleichen kann und hier den Umweg über das K700i gehen muss.

Computer –> K700i –> Sim-Karte –> 6310i

Trotz dieser Problematik – Synchronisation war mir immer das Wichtigste – werde ich das Gerät von SonyEricsson nur noch zum Datenabgleich aus dem Schrank holen. Auch die Haptik des 6310i spielt in einer ganz anderen Liga: Beim K700i hatte ich immer das Gefühl, ein Spielzeuggerät in der Hand zu halten.

Das nächste Handy ist wieder ein SmartPhone. Zu sehr vermisse ich meinen alten Communicator (der wegen fehlendem Bluetooth und Vibrationsalarm ausschied) und werde Ende des Jahres einen Blick auf das Nokia 9500 oder noch erscheinende P990 von SonyEricsson werfen.

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