So frei, wie man sein kann

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PhoneticISBN 0-00-2559 19-64
RadioheadYou and whose army?
TuxedomoonIn a manner of speaking
The StreetsDon’t mug yourself
MarahEast
Gegessen:Viel wie lange nicht mehr
Gefühl:Leere wie nie

Alles erinnert mich heute abend an den Urlaub mit Martin und Andi in Schweden. Irgendwann um die Jahrtausendwende muss das gewesen sein, als uns ein gut gelaunter und wie immer verspäteter Martin abholte, wir morgens die ersten Flaschen Bier tranken und er uns erst kurz vor Hamburg gestand, dass er sich auf uns verlassen und darum nur vier CDs im Wechsler hätte. Die Woche waren wir also musikalisch beschränkt auf eine Bravo-Hits-Doppel-CD, die Grenzenlos von STS und eine andere CD, an die ich mich nicht erinnern kann – selten ein Zeichen von Hochwertigkeit. Mehrere tausend Kilometer lagen vor uns, doch tatsächlich vergingen die kommenden Tage wie im Flug. Großvater entwickelte sich schnell zu meinem absoluten Favoriten, nach jedem Halt kämpfte ich wie ein Löwe um den Beifahrersitz und spielte das Lied auf Heavy Rotationen. Die mangelnden Alternativen erstickten den Widerstand im Keim und die Theorie, sich Lieder schönhören zu können, bestätigte sich auch bei den Freunden.
Es gibt wenige Lieder, die mir Tränen in die Augen treiben können. Dieses gehört dazu. Und die Zeit damals, die Reise, die ich mir oft zurückwünsche. Gott, was waren wir jung.

2 Gedanken zu „So frei, wie man sein kann

  1. Traurig, dass du dich wahrscheinlich auch in 10 Jahren nur an diesen einen Urlaub zurück erinnern wirst…
    Aber vielleicht klappts ja doch noch noch mit deinem “Auslandssemester” in Wien ;)

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