Better honest than polite

Ein Vormittag nach deinem Geschmack, mit den Noch-Nachbarn und einem Freund im Café, irgendwie den letzten Abend ausklingen lassen. Jetzt knistert das Vinyl im Hintergrund, du richtest in Gedanken deine neue Wohnung ein und kannst dieses dich beschleichende Gefühl der letzten Tage nicht ignorieren, dass sich etwas geändert hat.

Leute, von denen du dachtest, das passt uneingeschränkt, zeigen dich störende Seiten. Dich freute, euch zu sehen. Aber eigentlich hättet ihr euch gestern Abend alleine gereicht. Und dieses eine Mädchen. Die anderen siehst du später, im dreckigen Staub des alten Platzes auf diesem Konzert, das für dich so wichtig ist, doch du kannst dieses dich beschleichende Gefühl der letzten Tage nicht ignorieren, dass sich etwas ändert.

Da gibt es nicht viel. Entweder sie oder du haben sich verändert. Weil du glaubst, dass die da draußen Veränderungen überfordern, verortest du diese bei dir. Zum Beispiel letzte Woche in den Küchen dieser Stadt, in denen du dachtest, du gehörst nicht mehr dazu. Und dann war da eine, mit der klappt das noch immer. Das sind die, für die es sich lohnt. Doch du kannst dieses dich beschleichende Gefühl der letzten Tage nicht ignorieren, dass sich etwas ändern wird.

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