Small Hours

Vor den Fenstern ziehen mit zweihundert Kilometern in der Stunde schneebedeckte Windräder vorbei, der Junge am Kaffeewagen ist neu, man merkt seine Unsicherheit; dabei würde ich ihm alles abkaufen. Neben mir haben sich zwei gefunden und reden über die schönsten Seiten dieses Landes, vergessen aber jenen Teil, der mir wichtig wurde in den letzten (fast vierhundert) Tagen.
Den Tisch teile ich mit einem Geschäftsmann aus Wien und einer Dan Brown lesenden Strickpulloverschülerin; ich denke an Tage, die seltsam hinter uns liegen. Und glaube, es lag an mir.

Wenn wir uns das nächste mal sehen,
ists draußen noch etwas weißer, noch
etwas kälter. Und wir wissen, wo man
sich wärmt. Und wie das funktioniert.

Du wirst es nicht mehr rechtzeitig lesen,
aber pass bei den Bahnen auf. Sie komm
en in den letzten Tagen nicht pünktlich.

Das ist alles nur Zufall.
Es gibt kein Schicksal
auch wenn wir das ge
rn hätten. Gute Fahrt.

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