Schlaflos in Marburg

Ich kann nicht einschlafen.
Das hat man davon, wenn man sich die nächtlichen Stunden mit medientheoretischen Texten um die Ohren schlägt. Die Alternative wäre gewesen, morgen ein wesentlich früher aufzustehen, um die Lektüre bis zur Vorlesung abzuarbeiten. Diese Deadline wäre allerdings eine fixe, die sich – legt man das Lesen auf einen vorherigen Abend – komfortabel durch eine Verkürzung der Nacht abpuffern lässt.

Denkste.
Nachdem ich gestern bis vier Uhr morgens nicht einschlafen konnte und heute morgen nur mit Mühe pünktlich in der Uni war, wäre das bei einem Tag wie morgen, an dem selbst die Mittagspause Terminen zum Opfer fällt, fatal. Stattdessen probiere ich Andis Methode aus und konsumiere ein Bier.
Irgendwer hat erzählt, dass die Tage nach einem ausufernden Abend deshalb von Antriebslosig- und Müdigkeit dominiert seien, weil der Körper die Nacht mit dem Abbau von Alkohol verbringt anstatt sich erholen zu können. Ob diese Alternative also eine tatsächliche ist, werde ich morgen früh wissen, wenn alle drei Wecker in den Kanon der Dämmerung einstimmen. Man weiß ja nie.

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