Samstag. Eine Romanze.

Gestern war ein guter Tag. 

Aus unterschiedlichen Gründen war ich bereits eine Weile nicht mehr im Antiquariat, das seit jeher Teil meiner samstäglichen Runde ist, die auf dem kleinen Markt hinter dem Museum beginnt. Was Apfel- und Käsesorten angeht, bin ich noch kein versierter Gesprächspartner, aber man kommt dann eben über andere Dinge ins Reden und trägt Saftflaschen und Gemüsesorten nach Haus’, die einen eine Woche später wieder auf den Marktplatz treiben (nicht nur des Flaschenpfands wegen).

Mit dem Besuch des Antiquariats beschließe ich die obligatorische Runde, stöbere durch die Bücherregale und die wenigen Platten, die sie noch haben. Während ich den Großteil der Schallplatten bereits kenne – hier ist die Fluktuation erwartungsgemäß niedrig – drängen sich nach einer mehrwöchigen Pause zahlreiche interessante Bücher in den Regalen des Ladens, entsprechend schwer ist die Tasche an Tagen wie solchen.

Für's Wochenende

Bei all diesen Vorteilen der phantastischen Lage der Wohnung – die zahlreichen Museen vor der Tür, die Antiquariate und kleinen Geschäfte in den benachbarten Gassen und natürlich der Markt – wird mir mittlerweile der vielleicht einzige Nachteil bewusst: Die Abendrunde auf dem Rad ist selten kürzer als fünfzig Kilometer; einen Gutteil des Weges braucht man bis an den Stadtrand. Von dort ist es dann dafür nicht mehr weit bis zur Galopprennbahn oder einen der zahlreichen Seen, die man für sich alleine hat, wenn man spät genug ist.

Feringasee

Und gestern wartete zu Hause bereits der Besuch und ein kaltes Glas Wein, und es wartete frische Pasta mit frischen Tomaten vom Markt. (Ich finde Fotos von Speisen furchtbar langweilig, doch glauben Sie mir, Sie haben etwas verpasst.)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.