Plädoyer für das Fahrrad

In den öffentlichen Verkehrsmitteln dieser Stadt wird mir immer schnell flau. Das passiert nicht nur in neuen Bussen, die auf der Strecke, die ich üblicherweise befahre, kaum eingesetzt werden, sondern vor allem in den alten Modellen, in denen bereits Generationen von Studenten und Universitätsmitarbeitern vor mir zu den naturwissenschaftlichen Instituten in den Wald gebracht wurden.

Nach was ich ich sehneAuf der Hälfte der Strecke gibt es ein sehr schlechtes Stück Straße, kurz vor einer unnötigen Schleife, die einige Minuten Reisezeit kostet (bzw. das Leiden verlängert), über das die Busse ruckeln, seit ich sie fahre. Heute dreht sich mein Nachbar zu mir, feststellend «das könnten sie auch einmal reparieren». Ich nicke und hoffe, er stellt keine Frage, bei deren Antwort ich ihn anschauen muss und draußen die nötigen Fixpunkte ungenutzt ziehen. Mir ist schlecht, wie mir immer schlecht ist an dieser Stelle.

Und doch bin ich mit dem Bus nach Oslo gefahren oder das lange Stück durch Nordspanien. In Reisebussen geht es mir besser, nicht weil die Busfahrer weniger wahnsinnig wären, allein sie haben nicht die Möglichkeiten, die der Stadtverkehr bietet. Und dieses eine Stück Straße, das gibt es nur in dieser Stadt, am Fuße des Bergs.

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