Peace ist auch nur eine Droge

Wir sitzen in diesem Kunstcafé, an dem wir früher oft vorbeifuhren und dachten, man solle sich das vielleicht einmal anschauen. Durch die Fensterfront starren wir auf die nicht befahrene Straße, während der Regen die Bäume entlaubt. »Wie in Berlin« sagst du »in einer Ecke, in der gar nichts passiert.«

Ich sitze in diesen Redaktionsräumen, von denen ich früher oft träumte und dachte, man solle sich die vielleicht einmal anschauen. Ich habe in den letzten Stunden einige Menschen kennengelernt, die ich morgen nicht wiedersehen werde, weil ich mich in ein paar Stunden dazu entscheide, den Journalismus eben jenen sein zu lassen.

Dinge verlieren, geht man sie an. Das Tolle ist in der Wirklichkeit unspektakulär, wenig glamourös. Jemand hat gesagt, Phantasien bringen es einfach nicht. Vielleicht habe ich deswegen irgendwann aufgehört zu träumen.

Irgendwer schrieb:

Ich habe Heimweh.
Ich bin mir nur noch nicht sicher wohin…

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