Oxford (I)

Oxford hat uns standesgemäß empfangen. Während es den ganze Zeit über regnen wird, essen wir in einem Speisesaal, der Harry-Potter-Filmen Vorbild gewesen sein kann. Später in einem Pub, das wir zufällig in einer engen Seitengasse finden, trinke ich Ginger Beer, eine völlig alkoholfreie Mischung aus Ginger Ale und ja, was eigentlich?

Mit diesem Glas klingt ein Tag aus, der viel zu früh in der kleinen Stadt begann, in der ich gerade wohne.
Ich reiße das Fenster auf in die Gasse dieses Studentenkomplexes, der zum Oriel College gehört, in dem die Konferenz und wir untergebracht sind. Ich dusche englisch und liege wenig später im Bett, auf die Nacht freuend und die Zeitverschiebung zu meiner Gunst.

Ich beiße in das Brötchen, das ich vor mehr als zwölf Stunden am Frankfurter Hauptbahnhof erstand.
Und beginne zu lesen.

(Ich trage keine Kamera bei mir. Aber Oxford kennt man aus Filmen.)

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