Nachgeschichten

Wenn man sowieso keine Zeit hat, kommen meist zusätzliche Anforderungen, die vom nicht mehr vorhandenen Zeitkontingent weitere Teile abfordern.

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Die bis Dienstag zu lösende Aufgabe im einen Praktikum klingt einfach und fügt sich auf meiner To-Do-Liste zwischen »Softwareprojekt abschließen« und »Gliederung für die Hausarbeit über Vilém Flusser« nahtlos ein. Der vom Betreuer mit einer Stunde veranschlagte initiale Teil nahm den gesamten gestrigen Tag in Anspruch. Heute stehen drei größere Teilaufgaben auf dem Programm, von der die erste bereits vor dem Frühstück unbeeindruckt gegen die Wand lief.

Während das oben angesprochene Softwareprojekt sich dem Ende zuneigt (allerdings längst hätte abgeschlossen sein sollen) und präsentiert werden muss, pocht die Hausarbeit über den »Medienphilosophen« mit Vehemenz an die Tür. Sie wird die Kommunikationsstrukturen im Internet dem Netzgedanken Flussers gegenüberstellen und Hand in Hand mit dem Kommunikationsseminar des vergangenen Semesters gehen, dem sich ebenfalls eine Hausarbeit anschließt.
Flusser hat nicht nur wegen des früheren Abgabetermins Vorrang: Unangenehme Dinge erledige ich gern zuerst. In den vergangenen Tagen kamen allein sechs von ihm geschriebene Bücher, flankiert von Teilaspekten anschneidender Literatur anderer Autoren, denen bis Ende des Monats meine Aufmerksamkeit gilt. Die Lektüre philosophischer und medienwissenschaftlicher Fachliteratur geht auch bei spannenden Themen erfahrungsgemäß langsam von der Hand.

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