Messgenauigkeit 99,5%

Seit gestern habe ich also ein “energieverbrauch-messgerät wattmeter”, wie es auf der Packung steht. Auch nur, weil ich zufällig bei Tchibo eines gesehen habe und Reichelt in diesem Falle knapp doppelt so teuer gewesen wäre. Angeschlossen habe ich an das Gerät die übliche Steckerleiste für die Schreibtischaufbauten und die USV, hinter der zwei Rechner und die üblichen DSL-Komponenten hängen. Ich hätte einen höheren Stromverbrauch erwartet, aber mein Rechner konsumiert samt Röhrenmonitor etwa 250 Watt. Für einen Pentium 4 ein akzeptabler Wert, wenn ich an die Masse der Steckkarten und die Festplatten denke. Dann aber habe ich den Server angeschaltet und musste feststellen, dass dieser ohne Monitor nur knapp 60 Watt verbraucht – mit zwei CPUs. So gern ich den P4 auch habe, ist es doch eine ziemlich misslungende Konstruktion. Nicht ohne Grund hat Intel für die aktuellen Pentium M Mobilprozessoren die P3-Architektur als Entwicklungsgrundlage auserkoren.

Seit Anfang der Woche lagen immer zwei Exemplare der Süddeutschen im Haus. Eines beließ ich immer im Eingangsbereich, aber es schien, als existiere in diesem Haus kein anderer Abonnent außer mir, die Zeitung blieb jedenfalls liegen. Heute dafür gibt es wieder überhaupt kein Exemplar, was mich doch ziemlich ärgert und nicht zum ersten Mal vorkommt. Es gab Zeiten, in denen ich die Zeitung ungelesen entsorgt habe, mir das Fehlen zwar aufgefallen, aber recht egal gewesen wäre. Seit einiger Zeit lese ich sie aber und so hatte ich mich nicht ohne Vorfreude ins Treppenhaus gestürzt.
Wenn ich mich jetzt bei der Süddeutschen melde und die heutige Ausgabe als “nicht zugestellt” markiere, bekomme ich sie morgen. Dann werde ich sie ungelesen entsorgen.

Gerade auf meinem Nachtschrank:
Franz Kafka: Amerika
Ingo Niermann: Minusvisionen

3 Gedanken zu „Messgenauigkeit 99,5%

  1. Die Süddeutsche wird Dir lediglich erzählen, dass der 06.01.2005 gesetzlicher Feiertag (Heilige Drei Könige) in Bayern ist und Du deshalb keine Zeitschrift bekommen hast. Wer bayerische Zeitungen liest, muß mit soetwas leben

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