Martin Koks

Nachdem die Online-Ausgabe des Spiegels sich hier und hier noch über die verlorene Wahl ärgert, bin ich erleichtert, dass die Zeitungen bald wieder lesbar und nicht länger beide Spitzenkandidaten der großen Parteien die Titelblatter säumen werden.

Hätte ich geahnt, dass Bankkunden ihre Kontoauszüge hauptsächlich am frühen Vormittag ausdrucken, wäre ich, wie sonst, abends oder nachts gekommen und hätte mir zahlreiche böse Blicke erspart. So hielt ich es für eine gute Idee, in der auf dem Weg liegenden Bank vorbeizuschauen. Meine Nachlässigkeit ermöglichte mir, die Wartenden ausgiebig zu mustern. Den hektischen Mann, der vom besetzen Auszugsdrucker zu den Immobilienangeboten flüchtete und bemüht interessiert las, die Mutter, deren Blick mit jedem neu bedruckten Blatt finsterer wurde und jene Frau, die ihre Kundenkarten kaum vernünftig zu halten wusste und ebenso vor der Mutter – nach mir – an der Reihe war.
Ein Gesicht, dass sich zu Hause echauffiert, weshalb die Rentner morgens einkaufen, wo sie doch so viel Zeit haben. Und erst die Studenten!

Ein Gedanke zu „Martin Koks

  1. Unmoeglich, ich schreibe einen Kommentar, der gar nichts mit deinem Beitrag zu tun hat, eigentlich nur, weil ich grad deine emailadresse nicht finden kann.

    Um quasi mitzuteilen, dass ich jetzt Blog schreibe… nein, Scherz.
    Aber doch, nutze das Livejournal um ueber einen Prozess im Bundesstaat New York zu berichten: Die Vereinigten Staaten von Amerika gegen die sog. St.Patrick’s Four, eine Gruppe von Antikriegsaktivisten.

    Hier bin ich naemlich grade, in Binghamton im Bundesstaat New York, habe heute den gesamten Tag im Gerichtssaal verbracht und bin nun verdammt muede.

    Ach so, der link: http://www.livejournal.com/users/stpatricksfour

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