Marrakesch

Offen liegt der Koffer randgefüllt mit Utensilien, um vier Tage in Marokko zu überstehen. Das Wetter sei unbeständig dort unten, der Kaffee zerstreut meine Gedanken, die ich einzufangen versuche um nichts zu vergessen. Ich reise sowieso mit halbem Gepäck; die andere Hälfte liegt noch, wo wir am Wochenende waren.

Unschön ist, dass der Flug morgen früh um halb sieben in Frankfurt/Hahn beginnt, wir heute nacht um halb drei auf die Autobahn gehen. Ist Marokko kein Urlaubsland, und falls doch: Wie reisen die Touristen dorthin? Alle mit Billigfluglinien? Beide Male, in denen ich beruflich dort war dieses Jahr, musste ich Ryan Air fliegen (aus Mangel an Alternativen oder wegen des Preises). Und das ist – höflich formuliert – suboptimal.

Das Wichtigsten auf einem Flug dieser Gattung sind schalldichte Kopfhörer. Das zweitwichtigste Nerven aus Stahl. Oder ein Arbeitgeber, der dich mit «richtigen» Airlines abheben lässt. Aber die Alma Mater ist pleite. Und wir baden das aus. Erneut. Wieder mal. Wie jedes Jahr.

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