Mach den selben Fehler nicht noch einmal

Friseurbesuch:
Da ich keine eigene Lektüre mitbrachte, wurde mir im Laden ausliegende gereicht, aus unerklärlichen Gründen Men’s Health. Die Webseite spiegelt nahezu perfekt das Inhaltsverzeichnis des aktuellen Hefts wider, ich habe nicht ein Thema gefunden, das mich ansatzweise interessiert hätte und frage mich, warum mir diese Zeitung ausgesucht wurde. Dabei falle ich als schmächtiger Typ in schmutzigen Jeans nicht in die typische Zielgruppe.

Ebenso unverständlich sind Kommentare, wie langweilig und nihilistisch die Einträge dieses Blogs seien. Sollten die durchweg anonymen Verfasser in ihrem Leben nichts besseres zu tun haben, als uninteressante Weblogs zu lesen, bestätigt das die eigene Misanthropie. Wer seine Tage mit Langweiligkeiten füllen mag, schaue sich bitte das Mittagsprogramm privater Fernsehstationen an, ich möchte keine Alternative im Leben konsumierender Dumpfbacken sein. Geht spielen, da draußen gibt es millionen anderer Blogs.

Und den Kritikern im Fritz! sollte man erzählen, dass es durchaus noch Tonträger auf Vinyl gibt:

Wem “Let Go” gefiel, der findet auch an “The Weight Is A Gift” binnen kürzester Zeit seine helle Freude, die sich jedes Mal noch steigern wird, sobald der Silberling im Player rotiert.

Doch den Eindruck des neuen Nada Surf-Albums kann ich bestätigen, auch wenn die große schwarze Scheibe einfach nicht in meinen hippen Player passt.

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