Lighten up, Baby! I’m a Chicken!

Jeder braucht Träume im Leben. Dass ich die meinen nicht erinnere, ist eine Warnung, die ich nicht hören möchte. Ich habe heute auf dem Rad nachgedacht über alte Bauern und darüber, was ich studierte. Und was ich beginne. Ich habe ein paar Alternativen, doch keine ist golden.

Zigarren

Der erste Donner erwischte mich unter alten Platanen in den Auen des Flusses, kurz hinter dem Scheitelpunkt meiner Strecke. Dann brachen die Wolken. Mir fehlt ein Vergleich zu dem Regen, der minutenlang hielt. Binnen Sekunden standen die Schuhe voll Wasser, war ich nass bis auf die Haut. Ein Zustand, den man in Städten selten erreicht, zivilisiert wie wir sind. Da draußen, schutzlos, fühlt es sich ungewohnt, seltsam wunderbar an. Wie ein Gefühl aus vergangenen Tagen, nach dem man seiner Mutter nicht mehr begegnen wollte und sich bis spät abends durch die Felder der Nachbarschaft drückte.

Nach sechzig sportlich gefahrenen Kilometern explodieren meine Oberschenkel. Ich habe wieder begonnen zu spüren. (Diesen Eintrag schrieb ich im Liegen.)

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