Fabuleux destin d’Amélie Poulain, Le

Als du, auf dem Weg zum Bäcker, aus der Haustüre trittst, hinaus in die enge Gasse, die linksseitig in eine Art Fußgängerzone mündet (und rechterhand auf dem Marktplatz, was schon oft erwähnt wurde, heute aber nicht von Belang, da zu weit weg und nicht Richtung deines Weges ist), hörst du bereits den Spieler, seine Drehorgel und das Geräusch, dass man jeden Samstag im Monat in den Fußgängerzonen der Städte hören kann: die sich zur Unkenntlichkeit überlagernden Satzfetzen, die erst durch das Unverständnis sympathisch werden.
Als du aus der Gasse trittst, in das Menschenmeer tauchst dem Bäcker entgegen, wünschst du dir eine Kamera, besser einen ganzen Kamerawagen und den besten Kameramann der Welt, zusätzlich einen Tontechniker bester Gestalt und nicht etwa einen Camcorder, der das alles verzerrt, vernichtet und für kurze Zeit vergisst du, dass jede Abbildung dessen zum Scheitern verurteilt wäre.
Es gibt sie bereits im französischen Film (wo sonst?), von dem du mittlerweile vielleicht weißt, warum er dich so fasziniert.

Dem Verlangen, dich in ein Café zu setzen, wirst du heute vielleicht nicht standhalten können. Bei einer Mélange kannst du alles, was du zu Hause lesen musst, auch dort durcharbeiten. Und den Besuch, den du für heute erwartest, kannst du auch dort empfangen.

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