Kunstgeschichtliches Institut

Ich sitze hier gern, im Foyer des Kunstgeschichtlichen Instituts. Der Marmorboden und die -wände verleihen diesem Ort von Deckenflutern untermalte Würde. Das Tageslicht gewinnt selten die Überhand, Helligkeit dringt nur aus dem Teezimmer und dem großen Fenster im Treppenhaus.
Aus den vielen Gängen, die in die Halle münden, dringt das Geklapper alter Computertastaturen. Ab und zu tritt jemand durch die marode Schwingtür und verschwindet im Treppenaufgang zur Bibliothek. Die Couch lädt zum Versinken und Träumen ein, eine Loge im Theater der Hektik.

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