Kevin Ray Underwood

Der Mordfall in den USA, der die Kannibalen-Diskussion neu entfacht hat und in der letzten Zeit permanente Medienpräsenz erfährt, ist wahrscheinlich jedem ein Begriff. Spiegel Online titelte am 16. April, vier Tage nach dem Tod des Mädchens:

Ein grauenhaftes Verbrechen entsetzt die Menschen im US-Bundesstaat Oklahoma. Die zehnjährige Jamie wurde das Opfer der krankhaften Phantasie ihres Nachbarn: Er soll das Mädchen mit dem Ziel umgebracht haben, ihren Leichnam zu verspeisen.

Entgegen der Macht der Gewöhnung, die der täglichen Berieselung durch die Medien diesbezüglich innewohnt, besitzt dieser Fall eine neue Facette: Er ist individuell erfahrbar.

Der mutmaßliche Mörder der Zehnjährigen ist – bzw. war – im Internet sehr stark präsent. Der Blog optymyst.blogspot.com hat alle Informationen zum Fall und zur oben genannten Person zusammengetragen und hält auch Backups von mittlerweile nicht mehr erreichbaren Seiten. Der Beitrag Kevin Ray Underwood bietet den Einstiegspunkt in die Online-Welt eines Menschen, der von sich selbst behauptet:

Single, bored, and lonely, but other than that, pretty happy.

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