Ins Koffeinkoma dir, ritzt mein Griffel stille “Gute Nacht”.

Die Koffeintablette war der Eintritt in das Reich der Träume. Während meine Gliedmaßen unkontrollierte Dinge taten, das Herz lauter schuld als üblich hinter den geschlossenen Lidern und sich die Organe Streitgespräche lieferten, schlief ich allen wichtigen Terminen davon.

Manchmal machen Gedichte alles gut, wischen traurige Gedanken weg. Der Feminismus wird nicht debattiert, aber falsch verstanden und zum Aufhänger. Es geht nicht um ihn, es geht nicht immer um dich, du hast nicht immer etwas zu sagen. Aufhänger kommt von aufhängen, in meiner Domain findet sich nicht Konsens. Und mein Kopf folgt untertänigst.

Meine vielleicht tragischste Eigenschaft ist das Zurücklassen von Menschen. Ich kann wen über Jahre sehen und am Ende weine ich keine Träne nach. Passend dazu Andis Worte: “Ich muss meine Freunde nicht jeden Tag sehen.” Der Umkehrschluss gilt nicht.

And when it’s time to say goodbye,
that is the moment you should cry

(St. Thomas – An artist with a brilliant disguise)

Danke dir.

2 Gedanken zu „Ins Koffeinkoma dir, ritzt mein Griffel stille “Gute Nacht”.

  1. Ein Professor an meiner Uni hat mal gesagt, dass der Feminismus dafür gesorgt hat, dass wir im Dunkeln Angst in der Stadt haben und uns nicht mehr in der Anonymität wohlfühlen.

    Das Hereinbringen von Fahrrädern in die Städte – was er einzig den Grünen zuschreibt – sieht er ähnlich problematisch.

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