Im Taxi weinen

Die Stadt wird wieder voller. Wie in sie fließt das Leben in mich zurück, reißt mich mit sich wie alte Hasen die Neuankömmlinge, die Marburg erst verdauen, kennenlernen müssen. Wahrscheinlich werden einige – wenn nicht viele – diese Stadt verachten, hassen, Freundschaften und Beziehungen beginnen die zerbrechen, merken, dass man sich nie aus dem Weg gehen kann, zu Hause sitzen, trinken, rauchen, weil man das in den Cafés dieser Stadt nicht mehr darf.

Es ist, würde ich erklären, fragte man mich, Gewöhnung auf ganz kleiner Flamme. Es dauere lang, betonte ich, wie langsam fallen, ein weiches Prallen. Man muss nur mit dem Gesicht nach unten liegen, ins Gras schauen, sich nicht umdrehen so lang man hier liegt, lebt. Wie man nicht nach hinten schauen darf.

Einer sagt, das Leben wird vorwärts gelebt und rückwärts verstanden.
Ein anderer, dass wer nach hinten schaut und vorne rennt, die nächste Wand zu spät erkennt.

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