I go out on Friday night and I come home on Saturday morning

Nouvelle VagueNouvelle Vague – ein Begriff, der neben einer französischen Kino-Richtung und einer kompletten Filmtheorie seit kurzem eine weitere Bedeutung hat: Klassiker neu interpretiert. Von Sängerinnen, denen die Originale unbekannt sind. Im Stil des Bossanova.

1. Love Will Tear Us Apart (Joy Division)
2. Just Can’t Get Enough (Depeche Mode)
3. In A Manner Of Speaking (Tuxedomoon)
4. Guns Of Brixton (The Clash)
5. This Is Not A Love Song (Public Image)
6. Too Drunk To Fuck (Dead Kennedys)
7. Marian (Sisters Of Mercy)
8. Making Plans For Nigel (XTC)
9. A Forest (The Cure)
10. I Melt With You (Modern English)
11. Teenage Kicks (The Undertones)
12. Psyche (Killing Joke)
13. Friday Night, Saturday Morning (The Specials)

Tatsächlich ist das Ergebnis hörenswert, Lieder, die man locker in die Pariser Seine-Cafés des Jahres 1965 einordnen könnte (Plattenkritik von laut.de).
Ich bin derzeit nicht in der Lage, mich auf einen Favoriten festzulegen, jedes irgendwie bekannte und doch neue Lied hat etwas Spannendes, das sich hoffentlich lange nicht auflösen wird. Im Gegensatz zu dem aktuellen Coldplay-Geschrammel und den seltsam überschätzten Moneybrother-Alben bietet sich diese Platte als Freund an, der einen an die Hand und in die Cafés nimmt, in denen man den Sommer verbringen, Menschen beobachten und nie wieder aufstehen möchte.
Der morgendliche Milchkaffee und das Croissant haben seitdem auch zu Hause eine neue Qualität, die ich dem DJ des Poetry Slams am Freitag zu verdanken habe. Und dass mir gestern die Pizza explodierte und ich heute einige Zeit im Ofen verbringen werde, klingt mit dem passenden Soundtrack auch viel besser.
Die Temperaturen und das französische Gefühl in meiner Gasse sind passend und tun ihr übriges.

2 Gedanken zu „I go out on Friday night and I come home on Saturday morning

  1. Die muss ich wohl auch mal Probehören.

    Die neue Coldplay find ich gar nicht so schlecht. Vielleicht nicht so die “Sommer-Sonne-Cafe”-CD, aber trotzdem find ich’s okay.

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