I don’t want to be a Landei (ich bin geboren für die Stadt)

Ich wollte eigentlich wieder öfter schreiben. Zum Beispiel aus dem Hotelzimmer, nachdem ich abends heimkomme von der Verabredung nebenan. Das hatte ich mir alles zu einfach vorgestellt.

In einem besseren Park

Der Samstag begann früh, doch später als ursprünglich angenommen. Sie fuhr in die andere Richtung, wir verabschiedeten uns am Bahnhof der Stadt und drei Stunden später war ich in der angeblich aufstrebenden Stadt. Von dem Dach dieses Clubs, in den man mich einlud, hat man einen sehr schönen Blick auf Teile des Hafens und kommt in kleiner Runde entspannt ins Gespräch, wird unterrichtet von den Wegen des Freundes in den letzten Jahren durch seine Arbeitskollegen, die man alle nicht kennt.

Wir hatten die ein oder andere Differenz in unserer Jugend und im letzten Jahrzehnt geradezu spärlich Kontakt. Vor mehr als zwei Jahren waren wir Essen, hat er erzählt. Ich glaube, das war das letzte Mal, dass wir uns trafen. Trotzdem lag seine Einladung irgendwann auf meinem Schreibtisch.

Ich kam nicht nur nicht zum Bloggen: Ich habe das Frühstück verpasst und erwachte durch einen Anruf der Rezeption (aufgrund des Check-Outs).

— t: Anajo

1 Gedanke zu „I don’t want to be a Landei (ich bin geboren für die Stadt)

  1. aha. und weil das spannende möglicherweise im nicht-erzählten (gut verborgen) liegt, dürfen wir uns frei die lücken füllen?

    so etwa: das essen war nicht weiter erwähnenswert, aber ihr seid euch immerhin darüber so nah gekommen, dass du sogar das frühstück verpasst hast, nach dieser nacht … chapeau!

    fazit 1: alte freunde können manchmal überraschen (ja, niels, du mich auch!)

    fazit 2: das leben bleibt spannend und holt bisweilen sogar jene ein, die ständig auf der flucht vor ihm zu sein scheinen

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