I don’t believe in ghosts but there’s a ghost under my bed

Hinterhof in Hannover

Hannover im Februar.

Der Zug kotzt dich in den Schnee. Das Einzig nicht weiße ist deine ursprünglich weiße Sommerhose, der Riemen der alten Ledertasche längst gerissen. Geduckt wie ein Autor auf Lesereise, die niemanden interessiert.
Kröpke, Flucht ins Café, gold. Wenn du eines nicht leiden kannst…

Eine Stunde später abgeholt, entscheidest du dich für die Straßenbahn nach Linden, ihr kauft im Supermarkt Wein. Später anstoßen; es gibt was zu feiern!

Künstlerviertel, Boheme. Der Kaffee ist schlecht und teuer. Und kalt. Weil du dich im Bernhard festgelesen hast. Trotz normaler Hose heute Blickfang. Hinterhofidylle und eine Wohnung, aufs Höchste gelobt.
Die mit der von gestern nicht mithalten kann. Wie vieles.

I’m here to keep you worried
and I am here to fight you
I am here to make you cry
I am a ghost so I got the right to

(Norwegian Recycling – Just Like a Ghost)

Ein Gedanke zu „I don’t believe in ghosts but there’s a ghost under my bed

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