How do I use it?

»Hören sie doch mal auf zu laufen.«
– »Erst, wenn ich angekommen bin.«

Damals, als ich zu laufen begann, damals fing alles an. Wir waren, was man ein Team nannte, und du fingst mit dem Laufen an bzw. du warst schon eine Weile dran.
Irgendwann
fing ich an.
Und dann?

Heute würde ich gern jenen Satz der Frau unterschreiben. Aber wie man nie verlernt zu gehen, verlernt man nie zu laufen, und wenn, liegt ein großes Unglück hinter einem. Und dem laufe ich gerade entgegen.
Ich entgegnete außerdem, dass eine neue Studie zwar sage, Mittagsschlaf verringere die Gefahr des Herzinfarkts, aber es gäbe durchaus andere. Doch vielleicht rede ich mir das ein, um mit dem Laufen, welches mir gemütlich geworden ist, nicht aufhören zu müssen.
Nur manchmal, abends, im Moment zwischen Wach und Schlaf,
manchmal ist es ärgerlich, dass ich so müde bin.

4 Gedanken zu „How do I use it?

  1. “Aber wie man nie verlernt zu gehen, verlernt man nie zu laufenund wenn, liegt ein großes Unglück hinter einem”

    leider ist das faktisch nicht richtig, allgemeinpolitisch und/oder sozialpsychologisch gesehen. oder woher, meinst du, kommt so eine umgangssprachliche formulierung wie “der kriegt den arsch nicht mehr hoch”? (womit jetzt nicht mein lieblingsdeutscher, der innenminister schäuble-goebbels, die rollende kanonenfresse gemeint sein soll)

    eben

    … aber vielleicht hattest du doch recht und ich nehme meinen einwand zurück, stiller werdend, denn über die philosophie, die im nachsatz “und wenn, liegt ein großes Unglück hinter einem” liegt, muss ich noch ein wenig nachsinnen. ja, niels, du hattest vermutlich doch recht …

  2. Hallo Niels,
    Du hasst mich sicher wie die Pest. Die Hintergründe habe ich erkannt (Du liebst D.)
    Und jetzt schreibst Du was vom Laufen. Renne einmal 2 Stadienrunden unter 2 Minuten. Dann können wir von laufen reden.
    Armin

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