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Die aktuelle CD von Ian Brown, Solarized, ist gigantisch. Als wir ihn auf einem Festival sahen vor zwei oder drei Jahren, war ich skeptisch. Zu britisch angehaucht ist mir Haldern Pop, als dass ich vor dem nächsten (mir unbekannten) Künstler keine Angst haben müsste. Aber Ian Brown fand ich damals schon toll, nur wusste ich nie, ob das an seiner Bühnenperformance lag oder an der Musik selbst.
Dudajim (von Tom Liwa) ist ebenfalls toll und wo wir gerade im Hebraischen (siehe hier) sind, kurz die Anmerkung:

Der Titel “Dudajim” ist ein hebräisches Wort und bedeutet einerseits Alraune und im übertragenen Sinne “doppelte Liebe'” und gemeint ist die Einheit aus personeller und universeller Liebe.

Und natürlich möchte ich jedem diese Platte empfehlen, der im Dezember nicht im Café Trauma war. Die anderen kaufen sie sowieso.

In der Vorlesung über Rechnernetze haben wir eine Schweigeminute (12 Uhr) eingelegt, um anschließend einen kurzen Ausflug (da wir gerade bei Übertragungstechniken waren) in den Amateurfunk zu machen. Wieder waren wohl einige Amateurfunker für “tausende von Menschen” der einzige Kontakt zur Außenwelt.
Solch verhältnismäßig primitive Technik sei manchmal ausreichend, man müsse nicht unbedingt “bekloppte Videos über das Netz schicken” und ich erinnere mich an die Bilder dutzender Leichen auf N24. Die Achtung vor privaten Fernsehanstalten habe ich schon Jahre zuvor verloren.

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