Here be dragons

Ich habe durchaus einige Erfahrung im Reisen, bin vorher keineswegs nervös und setze mich selbst nie unter Stress. Weil ich aus der Wohnung aber oft den letztmöglichen Bus Richtung Hauptbahnhof nehme, bereiten mir die Kapriolen der hiesigen Verkehrsgesellschaft regelmäßig Momente des Stresses und hin und wieder einen ungeplanten Aufenthalt im Wartebereich für Vielfahrer der Bahn.

An einem Morgen in Lenggries

Was ich neben der Sache mit dem Bus nie lernen werde, ist die Fähigkeit, passend und der Reisedauer gemäß zu packen. Verschärft wird dies durch mein Bedürfnis, stets nur mit Handgepäck zu reisen, wenn möglich also die Verwendung sperriger und unhandlicher Koffer zu meiden und, das ist die wirkliche Motivation, nie mit mehr als einem Gepäckstück zu reisen. Wer übergewichtige Ferienflieger mit ebenso übergroßen und unförmigen Reisekoffern durch die Gänge der Fernverkehrszüge rumpeln kennt, weiß um die Problematik mehrerer Koffer. Dies und meine erstgenannte Unfähigkeit kombinieren sich zu einer Situation, die mich stets unbefriedigt zurück lässt.

Allein: Ich werde besser. Das Handgepäckstück ließ sich heute morgen schließen ohne Gewalt, ist noch tragbar und dennoch habe ich genügend Kleidung dabei. Will sagen: Bezüglich der Kleidung weiß ich mittlerweile zu packen durch einfache Umrechnung der Reisetage in Kleidung; hier hat man schließlich Erfahrung seit Jahren. Mit Reiseliteratur hingegen hapert es immer bei mir: Heute habe ich zwar kein einziges Buch dabei, aber gleich zwei Stapel wissenschaftlicher Papiere und Studien.

An einem Mittag in Lenggries

Ich bin bis Freitag Abend noch in Berlin.

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