Helgoland again

Seit ich die Weckzeit um eine Stunde nach hinten verschoben habe – ein Zugeständnis an die neue Mitbewohnerin, ihres Zeichens Frühaufsteher; Allerdings nur ein leichtes, da ich nur in seltenen Fällen geschafft habe, um jene frühere Uhrzeit aus dem Bett zu kommen – seit ich die Weckzeit also verschoben habe, gelingt mir das Aufstehen trotz trostlosen Nebels morgens recht gut.

Natürlich ist es eine Stunde früher im Wald noch etwas schöner. Doch auch heute habe ich erfrischend nasse Füße bekommen zwischen den knöchelhohen Gräsern abseits des Wegs. Es ist angenehm, die Stadt zu verlassen. Besser ist es nur noch am Wasser. Gestern Nacht träumte ich von einem Wasserwechsel vom Aquarium des Freundes, tagsüber kaufte ich Musik von Jonas Westergaard – «Helgoland». (Ich glaube, darauf kommt kein Marktanalyst.)

Es erinnert mich an etwas, draußen zwischen den Wellen. Und dort wäre ich lieber als hier, für eine Woche vielleicht, und hinge dem Lichtkegel des Leuchtturms hinterher. Den man bei guten Tagen auch vom Festland aus sieht.

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