Goldenes Handwerk

Rüsten Sie auf!

Unter der Eiche, die uns vor dem bisschen Regen schützt, der noch fällt; eine halbe Stunde vielleicht oder eine ganze, vor der protestantischen Kirche aus Klinkerstein. In einem der hässlichen Teile dieses Bezirks.

Überrascht vom Wolkenbruch blieben wir in der Bahn, sind nun also hier, an der Endstation, in diesem Teil dieser Stadt, den man mit Industrie assoziiert. Wir sitzen und reden über Themen passend zum Ort, sind kurz davor, die Zeit zu vergessen. Bevor wir aufstehen und gehen. Vielleicht fünfhundert Meter durch Gassen, die man hier nicht erwartet, hinunter zum Fluss.

Dort sitzen wir wieder (und im Nachhinein: wir hätten dort bleiben sollen) eine angenehm lange Zeit, lesen und trinken guten Kaffee.
Wir ärgern uns nicht über die Zeit vor der Kirche – und für mich ist das irgendwie neu. Es fühlt sich besser an, als der Hass auf die Welt. Nur die Verzweiflung kommt ab und zu durch.

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