Gestern: Unterwegs in einem Club, dessen Name mit CHEZ beginnt

Pünktlich in Hannover, mit der Straßenbahn durch die Brennpunkt der Stadt ins Künstlerviertel, dass ich bereits während der Aufenthalte zuvor schätzen gelernt habe.

Hannover, 9. Juni 2007

Das Café habe ich nicht gefunden, so kam ich bereits nachmittags Béi Chéz Heinz an, dem Ort, an dem die Lesung stattfinden sollte, wegen der ich ursprünglich hier bin.

«Hast du so etwas schon einmal gemacht?» fragte einer und ich sagte einem «Klar». So wurde ich DJ für diesen Abend. Einer unter vielen, aber immerhin jener, der die Autoren durch den Abend brachte. Um 6 Uhr dann das letzte Bier vor einem Freibad, im Gras liegend mit irgendwem, den ich nicht kenne und dessen Fahrrad, zehn Minuten später der Beginn einer wunderbaren Fahrradtour quer durch die Stadt und der Nacht in dieser fremden Wohnung.

Sechs Stunden später allein und nüchtern zurück. Sah ich so abgerockt aus wie ich mich fühlte, sollte ich Teil dieses Films sein, zu dem Tilman Rossmy und Dirk von Lowtzow den Soundtrack schrieben:

Dieses gute wilde Leben!

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