Gespräch über wen, der gerade nicht zuhören darf

Warum du gerade einen Kaffee gekocht hast, ist dir schleierhaft. Eigentlich willst du ins Bett, die Augenlider haben sich bereits selbstständig gemacht und versuchen sich an der gewichtigen Imitation Hella von Sinnens.
Wahrscheinlich Gewohnheit.

Jusomüde

Mit diesem Gedanken zurück an den Schreibtisch und wenigstens für die nächsten dreißig Minuten, die der Kaffee immer abkühlen muss, Konzentration! Dass er dir dabei nicht helfen wird, weißt du schon, bevor du ihn trinkst.
Wahrscheinlich Gewohnheit.

Es ist, als würdest du sie anziehen. Doch wahrscheinlich ist gar nichts. Du verlierst dich in Wortspielen zwischen anziehen-ausziehen, die Tasse lacht dir »Jusomunter.« entgegen und ja, Luftballons können sie machen, hat sie gesagt. Und du: Heißluftfabrikanten eben.
Wahrscheinlich Gewohnheit.

7 Gedanken zu „Gespräch über wen, der gerade nicht zuhören darf

  1. Dennis, warum?
    Ich nehme mir seit langem vor, einfach mal zum Ausspannen in die Kirche zu gehen. Kein Gottesdienst oder so, aber solche Gebäude haben ja die ihnen eigene Atmosphäre.

    Aber ich habe nie Zeit, wenn ich sie bräuchte. ;)

  2. ach, lass das doch lieber mit der kirche, niels. no good vibrations there, you know? besser noch ein paar mal meditatives staubsaugen – zumal das dem wohlfühlfaktor in deiner haarigen wohnsituation zuträglich sein kann

    leider leide ich an permanenter kopfleere; deshalb hast du die mail auch nicht gekriegt, die ich schon fünfmal angefangen hab

    hirn- und irgendwie blutleere grüsse:
    peryton

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