Generalabschuss

Der Zug riecht nach Schweiß, von den Toiletten zu schweigen. Von Warnstreiks und deren Erfolg blieb ich verschont, weil ich bisher die Züge des Nahverkehrs mied. Gleich in Berlin werde ich angewiesen sein auf solche aber früh genug, um statt Regional- und S-Bahnen das U-Bahn-Netz zu benutzen.

Auf dem Weg

Ich verzweifle und will mich zurückziehen (in dich oder mich)…
Wenn man davon hört, wie Discounter ihre Arbeitnehmer behandeln. Wenn man davon hört, dass es vor der Rodung des Waldes bei Frankfurt (wegen des Flughafenausbaus) zum Generalabschuss kommt – die wenig schmeichelhafte Umschreibung des tierischen Genozid. Tief getroffen, nicht selbst auf die Notwendigkeit dieser Maßnahme gekommen zu sein, weil man nicht weit genug dachte.

Anwidernd, wie man sie (in ihren konservativen Wohnzimmern) sieht, Fleisch fressend und vielleicht stolz darauf, den Paraderassisten gewählt und damit endlich Grundlage geschaffen zu haben für den Ausbau Rhein-Main; und sich freuen, das Fleisch demnächst preiswert zu kaufen.

Generalabschuss

hört sich noch schlimmer an als Fleisch und als Wurst,
zwei sowieso (schon akustisch!) hässlichen Worten.

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