Familiengarten

Die Datsche liegt ruhig vor den Toren von Eberswalde. Der Nieselregen prasselt auf das Dach, unter dem die Freunde noch schlafen, draußen duftet es nach dem gestrigen Lagerfeuer aus deinem Pullover. Irgendwo terzt eine Glocke, ein einsamer Vogel schreit auf einem lang toten Baum, der Wind spielt mit den gepflegten Hecken dieser Kleingartensiedlung vor den Toren der Stadt.

Noch immer liegt die Glut unter der Asche
ich atme ein, ich atme aus
der Herbstwind pfeift auf Fingern, ich verfluche ihn
es ist morgen, es ist kalt, es regnet in Berlin

PerytonUnter der Asche

Du, der gerne das Stadtkind heraushängt, schließt die Augen, vergräbst die Nase im Kragen. Der Holzfeuergeruch steigt in die Nase, du hast gestern gelernt zu vermissen. Und verlässt Städte, in denen endlich die Sonne scheint, fährst dem Regen hinterher.
Eine sagt, die Bahnhöfe liebt, von diesen Orten käme man immer fort. Es sind diese Gedanken:

«Wieviel Angst kann man haben?»

2 Gedanken zu „Familiengarten

  1. So das ist mein “Kontrollblick” ;0)… grins… War schön Euch gesehen zu haben. Auf ein baldiges Wiedersehen und darauf, dass es nächstes Mal nicht soviel regnet.

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