Es ist in etwa so, wie es sich immer anfühlt

Draußen lärmen sie aus der Küche und ich habe Angst vor dem Rückweg durch den Wald, der heute Abend über mehrere Eisflächen führt. Es ist still dort draußen, ich folge den Spuren eines Hasen, der Stunden vor mir den Weg nahm und sich bestimmt angenehmer gefühlt hat. Vielleicht sitzen er und sie im Dickicht, lachen sich kaputt über die Spuren, die von mir bleiben.

Waldweg

»Wir sind nun im Zeitalter des Wassermanns«, sagt mir die Mitbewohnerin. Ich frage »Und vorher?«. Sie antwortet: »Zeitalter der Fische.« Dann hat sich ja nicht gerade viel verändert, werfe ich ins Bett gehend ein.

Es ist ungemütlich in diesen Tagen, wir wünschen uns die Gemütlichkeit und warten wie Hunde auf ihr Herrchen. Wenn es soweit ist, fahren wir in den Urlaub.
Irgendwo ans Meer vielleicht.
Irgendwo, wo es schöner ist.

Mit im Boot sitzt ein Matrose
er ist tot und rubbelt Lose
und singt Lieder über dunkle Jahreszeiten

Kapelle Petra – Uh Ganda

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