Ein Hurenkind hat keine Vergangenheit und ein Schusterjunge keine Zukunft.

Ich kämpfe mich gerade durch die Korrekturfahne eines fälligen Halbjahresberichts. Kämpfen darf hierbei wörtlich genommen werden, der Ausdruck und die Orthographie in der deutschen Schriftsprache ist bei vielen Informatikern bestenfalls rudimentär ausgeprägt.

So holpert man von einem Hurenkind zum nächsten Schusterjungen – der Textsatz hat sich längst der inhaltlichen Form angepasst – und überlegt, ob man seine Dissertation nicht doch auf Deutsch schreibt, wovon der eine Arbeitskollege abrät, da das eigene Deutsch blümerant und ausschweifend sei und damit für wissenschaftliche Veröffentlichungen kaum geeignet.

Gern.

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