Wie du siehst: ich höre dich

“Nimm mein Herz!” Wie oft denn noch? Viel zu selten, ich weiß.
Die Nacht verbracht, wach. “Wenn wir bei Tageslicht aufwachen und bevor wir ganz aufstehn” -die Gedanken kreisen um die Arbeit, die mich in den Schlaf gerungen hat und wieder mit gefletschten Zähnen wartet. Beschissenes Gefühl. Noch immer kein Punkt abgehakt auf der gestrigen Liste.
Der Fön ist kaputt, der Plattenspieler funktioniert noch. Hier werden Prioritäten gesetzt. Der Instant-Café schmeckt wie immer. Die letzten Mittagssonnenstrahlen blicken durch die Häuserschluchten in mein Gesicht, ich blinzle fluchend zurück und wünsche mir den Sommer.

Etwa so verdaulich wie Vollkornkost. “Alle Worte sind gesprochen an einem solchen Tag.”

Ein Gedanke zu „Wie du siehst: ich höre dich

  1. ich drohe mich an für sonntach, ja, den kommenden, denn da komm ich nach marburg, sofern nicht das auto stirbt, vorher, oder ich, an zu viel vollkornkost, vielleicht. vollherzliche grüsse …

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.