DJ Holzbank

Hey du,

das war wohl nichts. Dieser eigentlich breite und gestern doch viel zu enge Flur, diese Lehramtsstudenten, die erklären wollen, wo das Wort »Fisimatenten« herkommt und deine Hitler-Herpes-geschlagene Mitbewohnerin, die mir erst die Hand und schließlich die Gitarre entgegenstreckt.
Das Bier war billig und schlecht, die Musik grenzwertig. »Deine Party stinkt« hättest du wohl gern selbst aufgelegt, denn das musstest du gemerkt haben. Wer sich nicht abwandte, wurde von Belanglosigkeit gequält, bei der er mitmischen oder über die er den Kopf schütteln musste.
Wir entschieden uns fürs Gehen.

Doch ich träume
und ich sehe
seh’ nicht, nicht hin.
Doch ich träume.

(Britta – Kaktus)

3 Gedanken zu „DJ Holzbank

  1. ach ja, solche gäste sind doch die liebsten: die dauernd nörgeln. vorallem hinterher. und du hast versäumt zu erwähnen, wieviel du vom billig-bier geniessen konntest … aber was ich eigentlich fragen wollte, niels: wann sehen wir uns das nächste mal – und wo? (was mich auf die böse idee bringt, dass wir vielleicht mal so eine party gemeinsam rockern und dann lustvoll zu zweit galle spucken, händevoll und schamlos … hach …)

  2. Da ich ja keinen Alkohol mehr trinke, konnte ich natürlich nur zwei Flaschen dieses Bieres genießen – mehr als genug.

    Und: Wann bist *du* mal wieder hier?

  3. Hi Niels, da will ich doch auch mal fragen, wann machen wir mal wieder was zusammen? Und warum trinkst du nicht mehr? – Gut, würde mir auch mal gut tun, aber man darf ja auch nicht zu gesund leben – ein Laster braucht der Mensch…

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