Die Glocke, sie donnert ein mächtiges Eins

Die erste Handlung heute morgen nach dem Aufstehen war den Griff der Badezimmertür abzureißen. Ich erwarte vom Tag nun (zurecht?) noch eine sagenhafte Wendung zum Guten.
Der Heilige Abend und der gestrige Weihnachtsfeiertag waren doch angenehm und schön, zwar habe ich mich bezüglich Kreativität nicht selbst übertroffen, doch schien alles in Ordnung zu sein, Freude und Freundlichkeit wurden vernommen, zur Kenntnis genommen, genossen. Bestens.

Gestern, vor dem Schlafen, wollte ich “kurz” Heinrich Heines Deutschland, ein Wintermärchen lesen, habe mich in der Länge sehr verschätzt, es aber immerhin doch zu Ende gebracht, weil in der Süddeutschen ein sehr langer Bericht über Heine zu finden ist, den ich heute noch vor mir habe. Und seit der Dusche spukt mir ein Strophenteil von Goethes Totentanz durch den Kopf:

Das kommt nun dem Türmer so lächerlich vor;
da raunt ihm der Schalk, der Versucher, ins Ohr:
Geh! hole dir einen der Laken!

Ein Gedanke zu „Die Glocke, sie donnert ein mächtiges Eins

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