Die Bulimiemaschine hat ganze Arbeit geleistet

Während Dons Katze ins Waschbecken kackt und Doreens Kater sein Revier auch drinnen markiert, lebt in meiner Wohnung der Herr Protestkotzer.

Penner!

Ich war in der Vergangenheit anscheinend zu hart, wenn er ins oder unter das Bett kotzte. Zwar habe ich gestern einer Freundin erzählt, Katzenkotze sei gar nicht wirklich eklig, weil das Monster über eine Anstoß-Wende-Automatik verfügt und das Futter unverdaut retourniert, und rieche auch ganz fabelhaft, wie unverdautes Katzenfutter nämlich. Geht die Ladung jedoch darunter (Hier bekommt der das bestimmt nicht mit)… ich bin jedenfalls im Training, unmöglichste Stellen des batikfarbenen, stummen Zeugen unter meinem Bett zu erreichen.

Seit Neuestem, gern während meiner Abwesenheit, sucht er Berge sauberer Wäsche, die ich mit dem Gedanken ,,wenn ich nachher heimkomme…” auf dem Stuhl oder Bett drapiere. Gut erzogen, verschiebt er die oberen Lagen und ist darin wirklich gut (Hier bekommt der das bestimmt nicht mit).

Und dass ich dem Nachbarn vorgestern erzählte, es sei für mich eine erzieherische Maßnahme, weil ich alles sofort und gleich wegräumte, habe ich gestern vergessen, als ich dachte ,,wenn ich nachher heimkomme…”.

Eine ganze Welt hinter sich lassen
und alles mitnehmen, was man weiß
Wenn das ginge
hätte man eine Menge erreicht

(Locas in Love – To Get Things Straight)

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