deux mille cinq

Zweitausendfünf. Rewind.
Nachdem ich bis 19 Uhr gearbeitet hatte, war die Lust auf die Silvesterfeier bereits verflogen. Dafür ging mir auf die Nerven, dass man sich ausgerechnet bei mir treffen wollte, ein Entrinnen (oder der Versuch) also kaum möglich gewesen wäre. Wein stimmte mich um, als wir uns dann um Mitternacht auf dem Marktplatz fanden, war alles in bester Ordnung – Silvester hatte das erste mal seit langer Zeit einen sympathischen Charakter.
Später in der Waggonhalle das Treffen mit jemandem, der mir drei Stunden zuvor die erste eMail schrieb, war angenehm. Die Musik fiel mir nicht auf, dem Rest allerdings zu missfallen, weil wir wenig später ins KFZ umzogen. Hier wurde es spät und nachdem wir in einem Hinterhof auf den Fenstersimsen fast einschliefen, machten wir uns auf den Heimweg durch die mit aufgeweichten Knallkörperresten gesäumten Straßen.
Die letzten beiden Tage mag ich als den gelungenen Start ins Jahr sehen, als Einstimmung auf alles, was da kommen mag.
Hallo Zweitausendfünf.

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