Der Vorteil des Lernens

Endlich sollte ich mir angewöhnen, regelmäßig in die Mensa zu gehen. Der Vorsatz existiert etwa so lange wie das Stundenplan-Ritual, doch halte ich ihn bestenfalls phasenweise (und nur kurz) durch.
Dabei spricht vieles dafür: Die Ernährung ist ausgewogener und nicht signifikant teurer als die Selbstversorgung, in jedem Falle aber abwechslungsreicher. Dazu ist der Besuch des Studentenhauses oftmals ein sozialer, ein angenehmer Akt.

Heute beispielsweise stand Bo vor der Mensa, der überaus nette, adrette Bayer, den ich von der Lesebühne kenne. Dem ich schon eine eMail schreiben wollte, weil ich momentan sehr aufs Soziale bedacht und bestrebt bin, tolle Freunde wiederzusehen.
Diese stehen also vor der Mensa. Wenn das kein Grund ist!

Doch nun halte ich mich in meinem Bett verschanzt mit Kaffee und dem mobilen Schreibtisch, der Platte des hier zurückgelassenen Ikea-Klapptischs. Sie trägt die Spuren vieler Stunden Lernerei.
Sie weiß, worauf es ankommt.

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