Der traurige Monat

Ich hatte heute Nacht einen Traum, in dem wir alle auf einer Bühne standen, meine Arbeitskollegen und ich. Ich weiß nicht, welches Stück wir gaben und ich erinnere nicht, wer Hauptdarsteller war. Ich weiß allein ich war es nicht. Und ich erinnere mich, auf meinen Auftritt zu warten der sich dann verlor zwischen der Kantine und den Fluren des Hauses.

Ich dachte mir nichts dabei, als er von der Diagnose seiner Mutter erzählte. Ich dachte nichts dabei, als meine Mutter von meiner Großmutter sprach und ich dachte nichts, als ich sah, wie der Hund kollabierte hier auf der Wiese vorm Haus. Letztens, als die Sonne noch schien.

Vielleicht sollte ich aufmerksamer sein und auf die Regieanweisungen hören. Oder auf den Souffleur, wenn er empfiehlt, das Theaterstück endlich zu wechseln.

Das war ein schlimmer September.

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