Der große Graben

Es wird ernst, da drüben, über dem Büro.
Das Gestreiche, Gebohre und Gebaue lässt mich nach Vorhängen suchen und – ihr Wort in Gottes Ohr – auf Besuch hoffen. Regen hat sich über die Stadt gelegt und die Gassen gespült, draußen ist es wunderschön. Ich säße gern im Café, Menschen zu beobachten und das gute oder notwendige Buch zu lesen. Bei einem Cappuccino zu bloggen.

Ich bekam den Tipp, Kerzen zur Illumination des Raumes zu verwenden, um dem Gebrumme und Kaltlicht meiner Lampe zu entkommen. Ich liebe die Atmosphäre, in die Teelichte diesen Raum tauchen, doch vermisse zwei oder drei Möbel. Auf etwas muss man sich ja freuen nach dem Studium.

Erfreulich überdies, dass im Schaukasten der Marburger Neuen Zeitung einige meiner Kleinstartikel in kaum abgeänderter Weise vorzufinden waren. Sogar mein Kürzel haben sie verwendet. Ich hätte es nur gern einige Stunden früher gewusst.

Gegenüber zeigt die Tochter ihrer kopfschüttelnden Mutter das Zimmer.
Willkommen in Marburg.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.